Sponsoren

Danke!

Nun melde ich mich persönlich mal wieder. Vergangenes Wochenende übernahm mein Vater den Blog (alles was grün ist, schrieb er), sodass ich mich voll und ganz dem Flug widmen konnte.

Dieser ist nun vorbei und ich muss sagen: Ohne die ausgezeichnete und grosszügige Unterstützung meiner Sponsoren hätte ich dies nicht geschafft.

  • Das Institut für Atmosphäre und Klimatologie der ETH Zürich unterstützte mich mit grossem Fachwissen im Bereich der Radiosondierung sowie dem Ballon und der Meteosonde. Die Beteiligten nahmen sich viel Zeit für mich und halfen mir bei der Durchführung des Fluges.
  • Die Firma intercycle stellte mir als offizielle Schweizer GoPro-Vertretung eine GoPro HD HERO2 zur Verfügung, welche die hervorragenden Aufnahmen zur Seite (wie z. B. das bereits veröffentlichte Bild) schoss.
  • Carbagas sponserte das für den Flug essenzielle Helium, welches auch einen beträchtlichen Kostenfaktor ausgemacht hätte.
  • Das Schweizer Unternehmen LOSTnFOUND stellte mir den GPS-Tracker CALVUS für 6 Monate zur Verfügung statt der üblichen Testfrist von 1 Monat. Ohne diesen Tracker hätte ich die Box nie wieder gefunden und sie wäre wahrscheinlich auch nie von jemandem entdeckt worden.
  • Brack Electronics unterstützte meine Arbeit mit einer CamOne Infinity, welche während des Fluges atemberaubende Bilder nach unten aufnahm. Hiervon werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einige veröffentlichen.
  • CEWE FOTOBUCH stellt mir für meine Präsentation Poster und Fotobücher zur Verfügung, somit wird die Präsentation für die anwesenden Personen noch spannender.
  • Spirig wollte mir einen Thermologger vom Typ CelsiPick zur Verfügung stellen, um die Temperaturen innerhalb und ausserhalb der Box zu messen. Aufgrund der spezialisierten Meteosonde der ETH war ich jedoch nicht darauf angewiesen. Ich habe mich trotzdem sehr über die Unterstützung gefreut.
  • Meteomedia wollte mir ebenfalls einen Thermologger zur Verfügung stellen sowie einen GPS-Tracker, jedoch konnte ich auch hierauf dank der ETH und LOSTnFOUND verzichten. Nichtsdestotrotz habe ich mich auch hier sehr gefreut.
  • Steg Computer & Electronics stellte mir eine 32-GB-SD-Karte zur Verfügung, worauf die Kamera die aufgenommenen Bilder speichern konnte.
  • Roland Locher unterstützte mich, indem er mir Bergungsmaterial sowie eine Last-Minute-Kamera, welche an der Aussenseite der Meteosonde befestigt wurde, zur Verfügung stellte.

Der Flug ist jetzt zwar vorbei, nicht so jedoch meine Maturaarbeit. In nächster Zeit werde ich mich mit dem Auswerten der Daten und dem anschliessenden Schreiben der Arbeit befassen. Dieses Projekt wird Ende Februar nach der Präsentation zu Ende sein.

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Helium

Heute konnte ich das Helium für meinen Flug bei der Firma Carbagas in Rümlang abholen. Mir werden 6 mHelium zur Verfügung gestellt, was einer 30-Liter-Flasche entspricht und gut für meinen Ballon reichen sollte (Der Ballon braucht je nach Steiggeschwindigkeit und Masse der Ladung zwischen 4 und 6 m3 Helium). Nun habe ich endgültig alle Materialien zusammen, welche mir nicht von der ETH zur Verfügung gestellt werden.

Eigentlich wäre nun alles für den Flug bereit, der Ballon wird jedoch in ungefähr 2 Wochen starten.

Gefahrenhinweis auf der Helium-Flasche

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Material vollständig!

Nun habe ich also das gesamte Material vollständig. Entweder sind die Geräte und Materialien bereits bei mir zu Hause oder wurden mir zugesichert.

Somit geht mein Projekt nun von der Sponsorensuchphase in die Test- und Bauphase über. Damit nichts unvorhergesehenes geschieht, werde ich alle elektronischen Geräte so gut wie möglich testen. Zudem werde ich in nächster Zeit mit dem Bau einer möglichst stabilen Transportbox beginnen.

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Besuch bei der ETH

Heute war ich zu Besuch beim Institute for Atmospheric and Climate Science der ETH Zürich.

Während knappen 2 Stunden stellte ich Fragen und schaute mich ein wenig um. Zudem konnte ich den institutseigenen Wetterballonstartplatz betrachten, wo auch ich meinen Wetterballon starten darf. So ist dort eine Vorrichtung zum richtigen Befüllen des Ballons vorhanden, sodass auch die richtige Menge Helium eingefüllt wird. Ebenfalls verfügt die ETH über eine Funkstation, mit welcher sie die gesammelten Wetter- und Positionsdaten der Meteosonde in echtzeit abrufen kann.

Im Gespräch lernte ich einige interessante Tatsachen.

  • Obwohl die ETH viel Erfahrung mit dem Starten von Wetterballonen hat, ist dies beim Suchen und Wiederfinden nicht der Fall, da sich der Aufwand für eine Meteosonde nicht lohnt.
  • Bisher dachte ich immer, dass die Kräfte beim Aufstieg und dem Zerplatzen des Ballons enorm stark sind. Dies ist jedoch überhaupt nicht der Fall. Die stärksten Kräfte gibt es beim Start und bei der Landung.
  • Die Landung dürfte härter werden als ich bisher dachte. Nach dem Zerplatzen wird sich der Ballon etwas im Fallschirm verwickeln und diesen somit am vollständigen Öffnen hindern. Daher ist es gut möglich, dass die Box mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h landet.
  • Die Box schwarz zu bemalen um die Kraft der Sonne zum Heizen zu verwenden bringt nichts. Die Wärmeabstrahlung in der Stratosphäre ist so gross, dass beinahe alle Wärme sofort entweicht, die Farbe schwarz unterstützt diesen Effekt sogar noch. Diese Abstrahlung sieht man zum Beispiel auch beim Space Shuttle. Die Seite, welche der Sonne zugewandt ist, ist brütend heiss, während die abgewandte sofort eisig kalt wird.

Auch wird mir die ETH viel Material zur Verfügung stellen. So erhalte ich eine Meteosonde vom Typ SRS-C34 (im verlinkten PDF-Dokument auf dem zweiten Bild im Hintergrund zu sehen, Styroporbox) sowie einen Kaymont-Wetterballon der Grösse 1200 oder 1500 Gramm.

Ausserdem wurde mir noch eine Methode zur Wärmung der Elektronik erklärt. Anstelle von aktiven Wärmebeuteln, welche eine Temperatur von etwa 58°C erzeugen, werden bloss mit Wasser gefüllte Beutel in die Box gegeben. Wenn die Aussentemperatur unter 0°C fällt, dauert es bekanntlich immer noch eine Weile, bis das Wasser gefriert. Während dieser Zeit bleibt die Temperatur der Wasserbeutel jedoch bei konstant 0°C und die Elektronik wird somit weniger stark abgekühlt (siehe auch Wikipedia – Latentwärmespeicher). Dadurch, dass der Beutel nicht aktiv wärmt, besteht keine Gefahr der Überhitzung der Elektronik.

Obwohl sich die ETH innerhalb der sogenannten Kontrollzone des Flughafens Zürich befindet, ist ein Start von dort nach Absprache mit dem Kontrollturm in Kloten erlaubt.

Vorrichtung zur korrekten Befüllung des Ballons

Auch wenn alles schief gehen würde hätte man zu Beginn tolle Fotos!

Antenne zur Übermittlung der Messdaten der Sonde zur ETH

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Der GPS-Tracker hat den Weg zu mir gefunden

Gestern vor einer Woche ist der GPS-Tracker mit der Post gekommen. Seither wurde er ausführlich getestet. Auch das Online-Portal zur Betrachtung der Routen wurde schon erkundet und getestet. Die Geräteeinstellungen habe ich möglichst meinen Bedürfnissen angepasst, allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob sie bereits richtig sind. Nach weiteren Testen werde ich sie noch anpassen.

Routenverfolgung mittels Onlineportal der Firma LOSTnFOUND

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Fotosponsor

Fast hätte ich nicht mehr daran gedacht, dass die Arbeit nach dem Flug noch nicht zu Ende ist. Ende Februar folgt ja noch die Vorstellung der Maturaarbeit.

Zu diesem Zweck konnte ich soeben noch einen Sponsor für die Publikation der Fotografien gewinnen. Die Firma CEWE COLOR unterstützt mich, indem sie mir Poster für meine Präsentation herstellt; somit kann ich das Schulzimmer entsprechend dekorieren.

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Termin für Besuch bei der ETH

Eben telefonierte ich mit meiner Kontaktperson bei der ETH und nun habe ich einen Termin für einen Besuch. Am Donnerstag in 2 Wochen werde ich in Zürich vorbeigehen und mal schauen, wie dort alles läuft.

Ich freue mich auf diesen Besuch und hoffe, dass ich viele wichtige Infos erhalten werde.

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Datenlogger zugesichert

Heute erhielt ich wieder eine freudige Nachricht. Eine Vertreterin der Firma Spirig versicherte mir, dass ich einen Datenlogger vom Typ Celsipick erhalte.

Das Modell Celsipick zeichnet Temperaturen zwischen -40 und +80°C auf. Mit verschiedenen externen Sensoren können sogar Temperaturen zwischen -260 und +1820°C registriert werden. Somit ist er auch für mein Projekt geeignet.

Spirig Celsipick

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Unterstützung der Experten

Nun hat sich auch das Institute for Atmospheric and Climate Science der ETH Zürich gemeldet.

Vor etwas über einer Woche habe ich einen Brief geschickt, ob sie mir einen Wetterballon zur Verfügung stellen könnten, und nun erhielt ich positive Rückmeldung.

Mir wird ein Wetterballon und eine Meteosonde mit GPS zur Verfügung gestellt. Beides ist sehr toll, der Wetterballon, weil er schwierig zu beschaffen ist, und die Meteosonde, da ich damit Klimadaten aus der Stratosphäre aufzeichnen kann.

Zudem kann ich auch mal vorbeischauen, wenn ich Glück habe, findet dann gleich noch ein Wetterballonstart statt.

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Fallschirm erhalten und Antwort eines Meteorologen

Gestern ging ich nach Basel, wobei ich auch noch Zeit hatte, den Fallschirm des Basler Schülers (siehe Und es läuft und läuft und läuft…) abzuholen. Der Fallschirm hat einen Durchmesser von etwa 1.5 Metern und sollte gut ausreichen, um die Box genügend abzubremsen.

Zusätzlich erhielt ich gestern Abend noch Antwort von Jörg Kachelmann, den ich vorletzten Freitag angeschrieben hatte. Ich hoffte er könne mir einen Wetterballon zur Verfügung stellen, dies kann er jedoch nicht. Er hat das Mail jedoch cc noch an jemanden bei MeteoSchweiz gesendet, jetzt bin ich gespannt ob ich dort Erfolg habe. Jörg Kachelmann kann mir jedoch einen GPS-Tracker, den ich auch als Sicherheitsbackup gebrauchen könnte, und einen Thermologger, wobei ich bis jetzt Probleme hatte, geeignete Produkte, welche bis minus 60°C reichen, zu finden, zur Verfügung stellen.

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