Kamera

Problem gelöst!

Heute habe ich erneut die Kamera getestet, um zu prüfen, ob sich meine Vermutung zum Problem mit den nicht gespeicherten Fotos bewahrheitet. Heute lief die Kamera wiederum über eine Stunde am Stück und speicherte alle Fotos. Somit ist es ziemlich wahrscheinlich, dass das Problem, dass die Kamera keine Fotos mehr speicherte, an der Dunkelheit lag.

Zusätzlich testete ich auch den GPS-Tracker nochmals. Nun hatte ich ihn so eingestellt, dass er nicht alle 25 Meter, sondern jede Minute eine Position speichert. Der Tracker speicherte nun zuverlässig jede Minute die aktuelle Position und dies, obwohl er zusätzlich zur Box auch noch im Auto versteckt war.

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Lösung gefunden!

Nachdem ich nun den ganzen Abend nach einer Lösung für das im vorherigen Beitrag erläuterte Problem mit der Kamera gesucht habe, habe ich sie nun höchstwahrscheinlich gefunden.

Nach der anfänglichen Befürchtung, es könne mit der Temperatur zu tun haben, bin ich noch auf eine weitere mögliche Ursache gestossen. Mir ist aufgefallen, dass ich während dem Kältetest zum ersten Male mit der GoPro HD HERO2 komplett schwarze Bilder geschossen habe. So kam ich auf die Vermutung, es könne daran liegen. Also startete ich nochmals einen Testlauf, bei dem ich die Box möglichst komplett abdunkelte. Als ich die Kamera nach einer halben Stunde wieder kontrollierte, zeigte sie auf dem Display zwar an, dass sie weiterhin Fotos schiesst, gespeichert waren jedoch nur die Fotos bis zu dem Zeitpunkt, als die Bilder schwarz wurden. Ab dem Moment, an dem die Kamera nichts mehr sehen konnte, sind keine Bilder mehr gespeichert. Bei einem weiteren Testlauf im Hellen wurden während der gesamten Zeit alle Bilder korrekt gespeichert. Da es während des Fluges nie komplett dunkel werden wird, sollte dies kein Problem sein, vorausgesetzt, die Kamera wird während der Montage nie komplett verdeckt.

Da nun auch dieses Problem gelöst ist, sehe ich dem Flug wieder deutlich optimistischer entgegen.

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Ergebnis des Kältetests

Heute wurde nun der Kältetest bei minus 74°C im kantonalen Labor des Kantons Zürich durchgeführt.

Zuerst zur guten Nachricht. Die Temperatur im Inneren der Box ist innert 90 Minuten bloss auf angenehme 11°C gesunken. Somit sollte die Kälte im Inneren der Box kein Problem sein.

Allerdings ist ein Wasserbeutel geplatzt, aus welchen Gründen auch immer; dies hat die Kameras jedoch nicht gross gekümmert.

Doch ein grosses Problem gibt es. Die Kamera von GoPro hat nach knappen 13 Minuten in der Kälte aufgehört Fotos zu schiessen. Nach dem Aufenthalt im Kühlschrank war die Kamera zwar noch eingeschaltet und schaute aus, als schiesse sie weiterhin Fotos, was jedoch nicht der Fall war. Ab dem Aussetzer an der Kälte sind keine Fotos mehr gespeichert. Ich werde mir nun alle Mühe geben, um eine Lösung für dieses Problem zu finden, da ansonsten keine Fotos zur Seite und somit zum Horizont sowie der sichtbaren Atmosphäre geschossen werden.

Der Kühlschrank

Temperaturverlauf vor, während und nach dem Kältetest

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Zusatzakku

Wie schon aus früheren Einträgen bekannt sein sollte, dauert der Flug vermutlich ungefähr 3 Stunden. Der Akku der CamOne Infinity hält bei Betrieb jedoch bloss 90 Minuten, was für den Normalgebrauch auch durchaus reicht. Daher bestellte ich gestern einen Zusatzakku, an welchen ich die Kamera via USB anschliessen kann, damit sie während des Fluges geladen wird. Hiermit sollte sich die Akkulaufzeit um etwa 4 Stunden verlängern und genügend Zeit bleiben, um während des gesamten Fluges Fotos zu schiessen.

Die GoPro HD HERO2 weigerte sich bis anhin, Fotos im 1-Sekundentakt zu schiessen. Doch seit ich die Firmware der Kamera problemlos aktualisierte, funktioniert auch die 1-Sekunden-Zeitrafferaufnahme ohne Probleme. Ich werde mich später noch entscheiden, in welchen Abständen ich fotographieren werde.

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ACME CamOne Infinity

Heute morgen kam die ACME CamOne Infinity mit der Post. Die Kamera ist wirklich unglaublich klein, sogar noch kleiner als die GoPro HD HERO2. Leider hält der Akku maximal 2 Stunden, hier werde ich noch nach einer Lösung suchen müssen. Brack Electronics hat mir zudem noch einen GPS-/G-Sensor für den Anschluss an die Kamera mitgeliefert. Ich bin sehr erfreut über dieses Zusatzgadget, denn es ist sicherlich spannend zu sehen, was in 30 Kilometer Höhe für Kräfte herrschen. Jetzt brauche ich bloss noch auszuprobieren, ob dieser Sensor auch alles aufzeichnet.

Nun fehlen bloss noch der Ballon und die Box.

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Und es läuft und läuft und läuft…

Und es läuft immer noch. Mit „es“ ist in diesem Fall mein Marketingkonzept gemeint.

Heute habe ich wieder Antwort von einem Sponsor erhalten, der mir helfen will. Er kann mir zwar keine HD HERO2 zur Verfügung stellen, jedoch eine ACME CamOne Infinity. Natürlich nehme ich dieses grosszügige Angebot dankend an.

Zudem habe ich heute noch Antwort von einem letztjährigen Basler Maturanden erhalten, welcher auch eine Maturaarbeit im Bereich Near Space Photography machte. Da ich auf seiner Webseite gesehen hatte, dass er von MétéoSuisse 2 Ballone erhielt, jedoch nur einen brauchte, fragte ich ihn, ob er noch einen habe, den ich haben könnte. Den zweiten Ballon hat er jedoch der Universität Basel geschenkt. Doch er könnte mir seinen Fallschirm geben, der zwar schon gebraucht wurde, jedoch trotz Herumgereisse nach der Landung in einem Baum noch ganz ist. Das ist natürlich ein super Angebot, welches ich gerne annehme.

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Kamera

Nun etwas Genaueres zur Kamera. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Webcam: klein, kein interner Speicher, keine autonome Stromversorgung
  • Kompaktkamera: klein, interner Speicher, autonome Stromversorgung, jedoch nicht sehr robust
Bisher hatten alle Möglichkeiten auch Nachteile, doch jetzt kommt die Rettung:
  • Actioncams: kleiner als Kompaktkameras, interner Speicher, autonome Stromversorgung, sehr robust, kein unnötiges stromfressendes Display

Daher habe ich mir im Internet mal erkundigt, was es für geeignete Modelle gibt. Dabei stiess ich auf die GoPro HD HERO2, welche mit einem Weitwinkelobjektiv von 170° und einem zusätzlichen Akku überzeugt.

Falls zufälligerweise ein HD HERO2-Besitzer diesen Artikel liest und er die Kamera
nicht 365 Tage im Jahr, 24 Stunden pro Tag braucht, soll er doch an mich denken und
sich bei mir melden! Dann wärst auch du Teil meines Projektes.
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Was brauche ich?

Heute habe ich mir mal überlegt, was ich alles an Materialien benötige. Und es kam einiges zusammen.

  • Wetterballon, damit meine Box überhaupt in die Stratosphäre gelangt
  • Kamera, um während des Fluges Bilder der Erde und des Weltraums zu schiessen
  • GPS-Tracker, damit ich die Box nach der Landung wieder finde
  • Datenlogger mit verschiedenen Sensoren, damit ich etwas zum analysieren habe
  • Transportbox, damit nicht nur der Ballon, sondern auch die restlichen Instrumente die Stratosphäre erreichen
  • Fallschirm, damit meine Materialien wieder heil die Erde erreichen und nicht unkontrolliert abstürzt
  • Helium, da der Ballon leider nicht von selbst fliegt

Mal schauen, was es hier an Möglichkeiten gibt.

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